Hallo,
inzwischen sind viele neue Builds entstanden und es ist viel getestet worden.
Hier ein Aufschlag, was ich schwerpunktmäßig ausprobiert habe und gut funktioniert. Wer eine Lok mit einem Railcom fähigen Decoder, eine ECoS einen ECoS- Detektor 50098 (oder 50094) hat und natürlich ein paar Gleise, sollte es einfach auch mal selbst ausprobieren.
Die ECoS hat den Vorteil, die Railcom-Meldungen direct über die hauseigenen Module per CAN an die ECoS senden zu können und die gemeldeten DCC-Adressen auch auf dem eigenen Display anzeigen zu können. Diese Infos können natürlich per LAN an einen PC mit einem Modellbahnsteuerprogramm weiter gegeben werden. Das erleichtert die Kontrolle, ob Lokdecoder korrekt angeschlossen und konfiguriert und die Gleise korrekt mit Detektoren und Zentrale verdrahtet sind. Wenn die Gleise am südlichen Anlagenrand gemäß NEM so verdrahtet sind, dass die nördliche Schiene ununterbrochen mit Null (K) und die südliche, abschnittsweise isolierte Schiene mit B (J) verdrahtet ist, wird eine Dampflok mit Aufgleisrichtung “>” nach Ost angezeigt, wenn sich der Schlot (die Spitze) der Lok am östlichen Ende der Lok befindet, egal ob die Lok aktuell vorwärts oder rückwärts fährt.
Zunächst soll mit der ECoS2 ein gerades Gleis mit vier Abschnitten (Blocks) mit den viers Sensoren eines ESU-Detectors 50098 verbunden und konfiguriert werden.
Lok werden per ECoS2 Handreglern gefahren, sind aber in Traintastic selbst nicht angelegt. So soll es aussehen:.
Es steht eine Lok mit der DCC-Adesse 1020 auf dem westlichsten Abschnitt 1. In de ECoS ist die Lok mit dem Namen V20 022 angelegt und wird im Display der ECoS als
“[1020] - > V20 022” angezeigt.
In Traintastic wurde von mir keine Lok angelegt, deshalb kann dort nur die aktuell den Block bestzt meldende DCC-Adresse angezeigt werden.
Wie wird das in Traintastic 0.4.0 angelegt?
Nach erfolgreicher Installaton befinden sich auf dem Desktop eines Windows-Rechners zwei Traintastic-Icons (auf dem Kopf stehedes Schienenprofil).

Doppelclick auf das Traintastic server Icon öffnet (ggf. nach Rückfrage) das Konsolenfenster …
schließt es aber gleich wieder. Nach Klick auf den Pfeil nach oben, öffnet sich per Klick auf das kleine Traintastic-Icon
ein Kontextmenü.
Ein Klick auf die Zeile “Zeige/Verstecke Konsole” öffnet die Konsole wieder.
Klick auf das Traintastic Client Icon auf dem Desktop öffnet das Traintastic Cient Programm.
Klick auf Connect verbindet mit dem eingetragenen Server
Mit Klick auf “File|New World” oder das Icon mit dem Plus kann eine Neue Welt angelegt werden.
Dabei zeigt das blau hinterlegte Bleistiftsymbol in der rechten oberen Ecke an, dass der Editmodus aktiviert ist. Klick auf das Symbol toggelt zwischen Edit aktiv und inaktiv was man zukünftig immer im Blick haben sollte.
Hier kann ein auagekräftiger Name für die neue World vergeben werden.
Hier kann - zur Info - der Maßstab gewählt werden.
Mit Klick auf “Finish” ist eine Welt mit dem vergebenen Namen eingerichtet und der Dialog wird geschlossen.
Die Eigenschaften der eigerichteten Welt kann man sich jederzeit unter “Wold|World properties” ansehen und anpassen:
Jetzt kann die neue World konfiguriert werden. Als erstes wird das eingesetzte Interface gewählt, entweder direkt:
oder per Klick auf die Zeile “Setup using Wizard”.
In diesem Fall ESU ECoS2
Klick auf “Finish” schließt die Interfaceauswahl ab.
Das Interface muss/kann noch konfiguriert werden.
Auf der Karteikarte “General” muss die IP der ECoS2 eingetragen werden.
Auf der Karteikarte “ECoS” sollte man das Loggen einschalten.
Karteikarte “Decoder” bleibt baw. leer
Inputs können erst angelegt werden wenn es entprechende Elemente auf einem Board gibt.
Outputs erfordert Weichen, Signale, Fernschater etc. im Gleisplan des Boards.
Identifications können abstract angelegt werden. Für vier Abschnitte-Sensoren kann man schon mal vier Identifications generieren d. h. viermal auf das “Plus” klicken. Im nächsten Schritt muss jeder mit der ECoS2 als Interface verknüpft werden.
Als nächstes wird mit Klick auf das Boards-Icon ein Board mit Gleisen eingerichtet:
Es öffnet sich der Gleisbild-Editor mit folgendem Dialog:
Nach Klick auf “Next” wird ein Name für das Board vorgeschlagen, der individuell angepasst werden kann
Mit Klick auf “Finish” ist das Board angelegt und kann dann gezeichnet und konfiguriert werden.
Im Menu des Gleisbildeditors das Gleissymbol wählen, mit dem man anfangen will zu zeichnen:
Die Stelle im Gleisplan wählen (anklicken), wo das Symbol hin soll.
soviele Rechtsklicks bis das Symbol die korrekte Ausrichtung hat.
Symbol mit Linksklick an dieser Stelle entgültig fixieren.
Als nächstes das Blocksymbol aus der Menuleiste wählen und gewünschtes Zielquadrat rechts neben dem Prellbock anklicken.
Ggf. mit Kkick auf “Plus” oder “Minus” neben dem kleinen Bleistiftsymbol oberhalb der Menüzeile die Ansicht vergrößern oder die Übersicht verbessern.
Ggf. mit wiederholtem Rechtsklick den Block in korrekte Ausrichtung bringen.
Mit Linksklick fixieren.
Block1 fixiert. Anschließend Block1 auf gewünschte Länge stretchen. Dazu zunächst Size-Symbol anwählen und danach das Symbol im Gleisplan, dessen Größe verändert werden soll.
Danach mit der Maus bis zu dem Kästchen ziehen, wo Block1 aufhören soll
Und dort Linksklicken um die Blocklänge zu fixieren.
Einzelnes Gleisstück wählen, platzieren, ausrichten und fixieren.
Weitere Blöcks und zuletz noch einen Prellbock einzeichnen.
Defaultmäßig ist ein regelmäßiges “Save World” voreingestellt. Das Speicherintervall kann individuell eingestellt werden. Es macht aber von Zeit zu Zeit Sinn das Projekt unter einem neuen Namen zu speichern und mit dieser Kopie weiterzuarbeiten. Man kann dann ggf. auf einen alten Stand zurückgreifen. Dazu wird das Projekt mit “Close world” nach dem Speichen geschlossen. Unter “Load World” kann man das Projekt anwählen und erneut über “File|Load World” öffnen. Seit kurzem kann man Traintastic mit einem Klick auf das Icon “Duplicate World” (vor dem World-Namen in der Liste) anweisen eine Copie zu erstellen.
Nach einer Rückfrage legt Traintastic eine neue World mit dem geichen Namen, ergänzt um “-Copie” an.
Den Namen kann man ggf. später ändern. Traintastic vergibt selbständig eine neue, eindeutige ID für diese neue World.
Nach dem Zeichnen müssen die Elemente des Gleisplans noch konfiguriert werden. Wenn vorhanden, können jetzt die Outputs (z.B. Decoderadressen) für Weichen und Signale vergeben werden. Das gild auch für die Blocks und Sensoren, d.h. die müssen mit ihren Encodern verknüpft werden.
Bis auf Letzteres ist das englishe Handbuch recht vollständig, wenn hier auch vielleicht oftmals zuviel Vorerfahrung vom Traintastic-Einsteiger vorusgesetzt wird. Die Beschreibung, wie Blocks und Sensoren konfiguriert werden beruht daher auf Hinweisen von Reinder und eigenen Exprimenten und kann daher durchaus unnötig umständlich oder sogar falsch sein und erfolgt im nächsten Post, sofern Interessse besteht.
MfG
vik